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Wie alles begann?Unsere Region - der Spreewald ...mehr
Ich Karsten, geb. am 05.10.1979, bin von Geburt an körperbehindert und lebe in meiner eigenen Wohnung im Haus meiner Eltern. Den täglichen Weg zur Arbeit fahre ich mit dem eigenen Pkw. Um aus dem ewigen gleichen Rhythmus auszubrechen, denn durch die Behinderung ist man doch eingeschränkt, suchte ich im Internet nach einer Freizeitbeschäftigung, welche auch noch die eigenen Interessen widerspiegelt.
Beim stöbern bin ich damals auf verschiedene Seiten von Trikern und Bikern gelangt. Umso mehr ich mich mit dem Gedanken „Trike“ beschäftigte, desto größer wurde der Wunsch nach einem eigenen Fahrzeug. Nachdem ich mich ausführlich über die Kosten eines Trikes und die notwendigen behinderungsbedingten Umbauten informierte, musste ich leider den Wunsch, selbst ein Trike zu fahren, vorerst verwerfen.
Mein Vater war viele Jahre Biker und von meiner Idee, ein Trike zu kaufen, auf dem 3 Personen Platz haben, gleich begeistert. Nur bei Muttern musste ein wenig Überzeugungsarbeit geleistet werden (mit Erfolg). Ja und dann wurde der Gedanke, ein Trike zu kaufen, in die Tat umgesetzt.
Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns für ein Family-Trike von Boom. Leider gab es in unserem Einzugsbereich keinen Händler, wir wohnen schließlich weit im Osten unseres Landes, und somit wandte ich mich an die Firma Boom in Sontheim.
Es gab nun die Möglichkeit einen Bausatz käuflich zu erwerben oder ein komplett aufgebautes Trike. Einer Einladung der Fa. Boom zur Besichtigung und zum Verkaufsgespräch folgten wir im Jahr 2002. Die Kosteneinsparung bei einem Bausatz mit Bauanleitung war enorm und da Vater gelernter Kfz-Schlosser ist, wurde der Entschluss gefasst, den Bausatz zu nehmen; schließlich hatte ja er die Arbeit das Teil zusammenzusetzen.
Nachdem der Kauf abgeschlossen war, holten wir den Bausatz wenige Zeit später in Sontheim ab. In der beheizten Garage hat Vater im Winter 2002/2003 das Trike dann in tagelanger Arbeit zusammengebaut.
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Im Frühjahr 2003 sind wir dann zum ersten Trike-Treffen gefahren. Es wurden in dieser Saison Kontakte geknüpft, gemeinsame Ausfahrten unternommen und nach und nach Freunde gewonnen. Ein Hobby, welches die Leidenschaft von Freiheit, Spaß und Freude ausdrückt. Auch wenn ich noch nicht selbst fahren kann, möchte ich es heute nicht mehr missen.
Damit wir nicht als namenslose Triker unterwegs sind, haben wir uns regional bedingt für die Bezeichnung „Lausitz Triker“ entschieden.
Meinen Bruder Heiko haben wir nach kurzer Zeit in unsere Gemeinschaft mit aufgenommen. Mit ihm und seiner Suzuki Intruder sowie anderen Clubmitgliedern sind wir gemeinsam viel unterwegs.
Wer das Hobby mit uns teilen will, der kann sich gern mit mir in Verbindung setzen.
Unser Clubleben, wenn wir nicht gerade „On The Road“ sind, findet überwiegend auf dem eigenen Grundstück statt.
Unsere Region - der Spreewald
Der Spreewald ist eine der schönsten und faszinierendsten Wasserlandschaften Europas. Die in ihm beheimateten Sorben nennen ihn in Ihrer Muttersprache (sorbisch/wendisch) "Blota". Seit jeher übt er auf Menschen von nah und fern einen unbeschreiblichen Reiz aus und wer einmal im Spreewald war, will immer wieder dorthin zurück.

Seit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung in den Jahren 1989/90 besuchen von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen dieses einzigartige, urwüchsige Binnendelta mit seinen über hunderte Kilometer verzweigten Wasserwegen. Im Jahr 1991 erkannte dies auch die UNESCO und ernannte den Spreewald zu einem geschützten Biosphärenreservat.

Viel unberührte Natur lädt zu Kahnfahrten und Paddelboottouren ein. Auch ausgedehnte Spaziergänge, Kremserfahrten und Radtouren wie z.B. auf dem „Gurkenradweg“ bieten die Möglichkeit, auf Entdeckungsreise zu gehen. Naturliebhaber kommen in dem über 400 Quadratkilometer großen Biosphärenreservat voll auf ihre Kosten.

Seid herzlich Willkommen!!!

Die Lausitz

Leistung, Leidenschaft, Lausitz - Das Motto einer von stetigem Wandel geprägten Region!

Das Gebiet der Lausitz ist eine vom jahrhundertelangen Bergbau gezeichnete Region, die sich im größten strukturellen Wandel in ihrer Geschichte befindet. Die vom Braunkohleabbau nachhaltig geprägte Landschaft verändert sich gerade vom Industriezentrum zum reizvollen Paradies für Naturliebhaber.

In den von Menschenhand geschaffenen Tagebaugebieten entsteht durch die Flutung von Tagebaurestlöchern das Lausitzer Seenland. Nach seiner Fertigstellung in 15 – 20 Jahren ist es das größte künstliche Seenland in Deutschland.

Aber bereits jetzt sind einige der Seen nutzbar und touristisch erschlossen. Sie laden zum Baden, Angeln und zu vielfältigen Möglichkeiten, Wassersport zu betreiben, ein. Auch außerhalb des Wassers wird es nicht langweilig. Ein gut ausgebautes Wegenetz eignet sich hervorragend zum Skaten, Fahrrad fahren und Joggen oder einfach nur zum Wandern und Spazieren.

Besonders interessant sind die Übergangslandschaften zwischen Tagebau und Seengebiet. So kann man beispielsweise das ehemalige Tagebaugelände erforschen und dabei durch wüstenähnliche Sandlandschaften an halb gefüllten Seen vorbeifahren.

Wir laden euch deshalb ein: Werdet Zeuge auf der größten Landschaftsbaustelle Europas!!!

Die Lausitz hat neben ihrer außergewöhnlichen und einmaligen Landschaft noch viel mehr zu bieten. Sie ist ein reichhaltiges Gemisch aus Architektur, langer Tradition und Kunst. Unsere Region bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten zu einer Reise durch Geschichte und Tradition bis in die Gegenwart. Hier findet man eine große Zahl von Theatern, Museen, Parks und Schlössern, Handwerkskunst und vielen anderen Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Aufgrund der grenznahen Lage zum Nachbarland Polen ist ein Ausflug dorthin jedem Besucher der Lausitz nahe zu legen. So hat z.B. das durch die Neiße getrennte Guben / Gubin neben den guten Einkaufsmöglichkeiten auf polnischer Seite noch viel mehr zu bieten.

Weiterhin sorgen vor allem in den Sommermonaten zahlreiche Feste, Veranstaltungen und touristische Attraktionen in den Städten und Gemeinden der Lausitz für kurzweilige Unterhaltung und einen unvergesslichen Urlaubsaufenthalt.

Traditionen

Wer die Lausitz und den Spreewald besucht, begegnet den Sitten und Bräuchen der hier seit Jahrhunderten beheimateten Sorben/Wenden. Sie konnten bis heute ihre Sprache und Kultur erhalten und pflegen. Ihre Feste sind eng mit dem bäuerlichen Arbeitsjahr verknüpft und oft auf entsprechende Sitten und Gebräuche zurückzuführen.

Fastnacht

In den kalten Wintermonaten trafen sich jeden Abend die unverheirateten Mädchen in der Spinte, um gemeinschaftlich den Flachs zu Fäden zu verspinnen. Dabei sangen und scherzten sie, erzählten sich Märchen und Sagen. Den Abschluss der Spinte bildete die Fastnacht, auch Zapust genannt. Aus diesem Grund wird in vielen Dörfern des Spreewald und der Lausitz von Ende Januar bis Anfang März Fastnacht gefeiert. Am Anfang steht das Zampern. Die jungen Frauen und Männer ziehen kostümiert von Haus zu Haus und sammeln Eier, Speck und Kleingeld. Abends werden die Eier in geselliger Runde verspeist. Den Höhepunkt der Fastnacht bildet der festliche Zapustumzug am nächsten Tag oder Wochenende. Die Paare ziehen in ihren prächtigen Trachten und mit musikalischer Begleitung durch das Dorf, um symbolisch den Winter zu vertreiben. Bei einzelnen Würdenträgern des Dorfes halten sie an und tanzen eine Ehrenrunde. So dauert ihr Umzug meist den ganzen Nachmittag. Am Abend treffen sich dann alle zum großen Fastnachtstanz. Vor allem auch die junge Generation achtet und pflegt diesen Brauch, nicht zuletzt aufgrund der gemeinsamen und ausgelassenen Feierlichkeiten.

Ostern

Diese Zeit ist geprägt von den meisten Bräuchen. Weltweit bekannt sind vor allem die kunstvoll mit Wachs-, Kratz- und Ätztechnik gestalteten Ostereier. Im Spreewald kann man in der Osterzeit dem einen oder anderen beim verzieren der Eier über die Schulter schauen und es auch selbst probieren.

Der einzige ursprünglich kirchliche Brauch war das Ostersingen. Die jungen Mädchen gingen am Palmsonntag und am Karfreitag durch das Dorf und sangen kirchliche Trauerlieder und Choräle sowie in der Osternacht Auferstehungslieder. In dieser Nacht werden traditionell in fast jedem Dorf große Osterfeuer entzündet. Der Schein des Feuers soll die Wintergeister verscheuchen und die Erde fruchtbar machen. Ebenso darf man in dieser Nacht eine Menge Schabernack treiben, was schon manchen Bauern sein Hoftor hat suchen lassen. Früher gingen die Mädchen in dieser Nacht das heilkräftige Osterwasser holen. Es sollte schön machen und gegen Krankheiten helfen. Voraussetzung war jedoch, auf dem Weg zum Wasser und zurück nicht zu reden. Kam jedoch ein Ton über die Lippen, verwandelte sich das magische Osterwasser in Quasselwasser.

Maibaum

Mit Musik und Unterhaltung wird jedes Jahr am 1. Mai auf dem Festplatz ein Maibaum aufgestellt. Dieser verkörpert den Wachstumsgeist, welcher Fruchtbarkeit und Gesundheit in das Dorf bringen soll.

Erntefest

Ein besonderer Höhepunkt im bäuerlichen Arbeitsjahr war das Einbringen der Ernte. Man feierte ihn mit verschiedenen Bräuchen, so dem Hahnschlagen, dem Hahnrupfen und dem Stollenreiten. Das Hahnrupfen findet auf dem Feld statt, wo die letzte Korngarbe gefallen ist. Hier wird eine mit Eichenlaub umwundene Pforte aufgestellt, in der ein toter Hahn, der als Fruchtbarkeitssymbol gilt, aufgehangen wird. Die jungen Männer reiten im Galopp durch das Tor und versuchen, Kopf und Flügel des Tieres zu ergattern. Wem dies gelingt, der wird zum Erntekönig gekrönt und darf sich aus dem Kreis der Mädchen in ihren festlichen Tanztrachten eine Königin wählen.

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